Schlehensaft

Zutaten:

2 l Schlehen
1 l Wasser
200 g Zucker (auf 1 Liter Saft)

Zubereitung:

Die Schlehen sorgfältig waschen und in eine Schüssel oder einen Topf geben und mit kochendem Wasser übergießen. Die Schlehen müssen mit Wasser bedeckt sein. An einem warmen Ort ca. 24 Stunden ziehen lassen.

Den Sud durch ein Sieb gießen und erneut zum Kochen bringen. Wieder kochend über die Schlehen gießen und 24 Stunden ziehen lassen. Das ganze dann nocheinmal, d.h. insgesamt dauert es 3 Tage bis der Saft fertig ist.

Am dritten Tag erneut durch ein Sieb gießen. Den Sud mit Zucker verrühren und 40 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Sofort in Flaschen füllen und gut verschließen.

Das beste Aroma haben die Schlehen übrigens wenn man sie nach dem erten Frost erntet, durch die niedrigen Temperaturen ist mehr Zucker in den Beeren. Man kann diesen Effekt auch erreichen, wenn man die Schlehen zuvor kurz einfriert.

Nach diesem Rezept hat meine Mutter viele Jahre für uns Schlehensaft gemacht der leider meist nur verwendet wurde wenn wir erkältet waren. Als vor einigen Jahren das Kochbuch „Zu Gast bei Christiane Herzog“ auf den Markt kam fand ich eben jenes Rezept dort.

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Kartoffelpuffer

 

Zwischenablage03Kartoffelpfannkuchen, Reibekuchen, Kartoffelpuffer, Reiberdatschi, Baggers, Reibeplätzchen…


Es gibt viele Namen für dieses leckere Rezept.

Zutaten:

500 g Kartoffeln
2-3 Eßl. Mehl
1 Ei
Salz, Muskat

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Zubereitung:

Die geschälten Kartoffeln werden roh auf dem Reibeisen in Wasser gerieben, das Wasser abgiessen und den Kartoffelteig ausdrücken. Nun verrührt man den Kartoffelteig sofort mit Mehl, Salz, Muskat und Ei und setzt kleine, dünne, runde Kuchen in heißes Fett und backt sie auf beiden Seiten schön braun und knusprig. Die Reibekuchen müssen frsich zubereitet und heiß auf den Tisch kommen. Mit Apfelmus serviert werden sie ruckzuck weg sein.

Tipp:

Die Kartoffelpuffer kann man nicht nur mit Süssem essen. Sie schmecken auch zu allem Herzhaftem gut. Auch die Variante mit Räucherlachs und Creme fraiche ist überaus lecker.

Pfifferlinge in Rahmsoße mit Brezenknödel

Es wird Herbst!

 

Zutaten:

10 Brezen
1/2 Liter warme Milch
3 Eier
Petersilie
500 g Pfifferlinge
1/4 Liter Fleisch- oder Gemüsebrühe
2 Becher Sahne
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

10 Brezen kleinschneiden mit einem 1/2 Liter warmer Milch ca. 20 Minuten weichwerden lassen. 3 Eier und Petersilie dazu. Falls der Teig zu feucht ist Semmelbrösel (Mutschelmehl) dazugeben. Knödel formen. In reichlich Salzwasser 5 Minuten kochen lassen und dann noch 20 Minuten ziehen lassen.

Die Pilze putzen und in Butter anbraten. 1/4 Liter Fleischbrühe dazu und mit 2 Becher Sahne aufgießen. Petersilie dazu und die Soße mit Mehl oder Soßenbinder binden. Mit Pfeffer und Salz würzen und fertig.

Ein paar Frühlingszwiebel mitanbraten schmeckt auch gut. Oder die Knödel mit Zwiebeln und leicht angebratenen Speckwürfeln mischen schmeckt auch lecker.

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Butterspargel mit Schinken-Bärlauch-Flädle

Heute gab es mal wieder mein absolutes Lieblingsrezept in der Spargelzeit und natürlich mit fränkischen Spargel.

Spargel mit Schinkenfl?dle

Zutaten:

1 kg Spargel

Flädlesteig:
400 g Mehl
4 Eier
1 Prise Salz
ca. 1/2 l Milch
1/2 Bund Bärlauch

ca. 8 Scheiben gekochter Schinken

Zubereitung:

Den Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Reichlich Wasser mit Salz, einem Stück Butter und einem Schuß Weißwein zum kochen bringen.

Das Mehl, die Eier, die Prise Salz und die Milch zu einem flüssigen Teig verarbeiten. Der Teig muss sehr flüssig sein damit die Flädle (Pfannkuchen) nicht zu dick werden. Am Schluß den kleingehackten Bärlauch unter den Teig mischen. Eine Pfanne erhitzen und jeweils eine Suppenkelle voll Flädleteig in der Pfanne verteilen und goldbraun rausbacken. Aus der Pfanne nehmen und mit einer Scheibe Schinken zusammenrollen. Die fertigen Pfannkuchen am besten im Backofen bei ca. 100°C warmhalten.

Währenddessen den Spargel in dem kochenden Wasser ca. 17 Minuten gar kochen, kommt auf die Dicke des Spargels an.

Butter zerlassen und als Sauce zu den Spargeln und den Schinken-Bärlauch-Flädle servieren.

Wenn die Bärlauchsaison schon zu Ende ist kann man auch andere Kräuter insbesondere Schnittlauch verwenden.

Fasnachtsküchle

Auch dieses Jahr muffeln wir wieder den Fasching und genießen lieber die Faschingskrapfen. Und auch dieses Jahr wieder mit einer kräftigen Kartoffelsuppe dazu.

Fasnachtsk?chle

Fasnachtsküchlein

1 Pfund Mehl
60-80 g Butter
50 g Zucker
2 Eier
1/4 Liter Milch
15-20 g Hefe
5 g Salz
Backfett

In die Mitte des Mehls wird eine Kuhle gemacht. Dahinein kommt die erwärmte Milch, der Zucker und die Hefe. Mit ein bisschen Mehl wird ein Vorteig angerührt. Den Vorteig ca. 1/2 Stunden gehen lassen. (Ich nehme immer Fertighefe, da erspar ich mir den Vorteig und kann gleich alles miteinander vermischen.) Dann gibt man die restlichen Zutaten zu und schlägt den Teig bis er Blasen wirft. (Ich nehme das Rührgerät, damit geht es bequemer.)
Den Teig ca. 1/2 Stunde gehen lassen. Auf einem bemehlten Brett ca. fingerdick auswellen und 10 cm große Quadrate ausschneiden. Die Quadrate werden vorsichtig auseinandergezogen, dass sie in der Mitte ganz dünn sind. Schwimmend in heißem Fett von beiden Seiten ausbacken bis sie goldbraun sind. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit Zucker bestreuen.

Da ich Schwäbin bin gibt es bei uns dazu Kartoffelsuppe oder Gemüsesuppe. :>>

Kartoffelsuppe „die Schnelle“

mehlige Kartoffeln
verschiedenes Gemüse (Karotten, Lauch, Brokkoli…)
Hühnerbrühe
1 Zwiebel
Sahne oder Sauerrahm
Pfeffer, Salz, Muskat

Die Kartoffeln, das Gemüse, die Hühnerbrühe und die Zwiebel in einen Schnellkochtopf und ca. 12 Minuten auf Stufe 2 kochen lassen. Das ganze mit einem Pürierstab pürieren. Die Sahne oder den Sauerrahm dazugeben. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken und servieren.

Guten Appetit!

Eingelegter Matjes

Und wieder steht nicht nur Silvester vor der Türe sondern auch der Tag danach, also Neujahr. Wie in jedem Jahr gibt es auch diesmal wieder unser traditionelles Kateressen.

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Zutaten:

10 Matjes
2 säuerliche Äpfel
2 Zwiebel
1 kleines Glas Cornichons bzw. Gewürzgurken
4 Becher Sahne
200 ml Mayonaise
4 Lorbeerblätter
10 Wacholderbeeren

Zubereitung:

Die Matjes in mundgerechte Stücke schneiden. Die Äpfel und Gurken kleinschneiden und die Zwiebel in dünne Ringe schneiden. Alle Zutaten sowie die Gewürze mischen und in eine Suppenterrine oder Schüssel geben. Die Sahne mit der Mayonnaise mischen mit Pfeffer und Salz würzen und über die Zutaten geben, so daß diese bedeckt sind. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Die Mayonnaise macht die Soße etwas sämiger, wer das nicht möchte, kann sie ja weglassen.

Dazu passen Pellkartoffeln, Toastbrot, Semmeln oder auch ein kräftiges Bauernbrot.

grüner Spargel mit Penne

 

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Zutaten:

250 g grüner Spargel
400 g Penne oder Tortiglioni
1 Becher Sahne
2 El Mascarpone
Pfeffer, Salz
ca. 125 l Gemüsebrühe

Zubereitung:

Die Nudeln nach Packungsangabe bissfest kochen. Den grünen Spargel im unteren Drittel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Den Spargel dann in Stücke schneiden ca. so lang wie die Penne oder Tortiglioni sind. In einer Pfanne ein wenig Wasser erhitzen und den Spargel darin ca. 5 Minuten gar kochen. Die Flüssigkeit mit ein wenig Gemüsebrühe auffüllen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Den Mascarpone in die Brühe geben und unterrühren. Die Sahne dazugeben und mit den bissfesten Nudeln mischen.

Ein sehr schnelles Gericht aber einfach lecker.

Erdbeer-Tiramisu

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Zutaten:

150 ml kalter Espresso
2 El Amaretto
750 g möglichst kleine Erdbeeren
250 g Mascarpone
250 g Magerquark
80 g Puderzucker
200 ml Schlagsahne
200 g Löffelbiskuits
1 Pk. Vanillezucker

Zubereitung:

Espresso mit Amaretto mischen. 300 g Erdbeeren putzen und halbieren. Mascarpone, Quark und Puderzucker in einer Schüssel vorsichtig mit einem Teigschaber zu einer glatten Creme verrühren. Schlagsahne steif schlagen und unterheben.

Den Boden einer Auflaufform (ca. 26 x 16 cm) mit Löffelbiskuits auslegen. Mit der Hälfte des Espressos beträufeln. Mit 1⁄3 Mascarpone-Creme bestreichen und mit den Erdbeerhälften belegen. 1⁄3 Creme darauf verteilen, mit übrigen Löffelbiskuits belegen und mit übrigem Espresso beträufeln. Übrige Creme locker daraufstreichen. Abgedeckt mind. 1 Std. kalt stellen.

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Guten Appetit

Fondantkuchen

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Unser erster Versuch mit Fondant zu arbeiten. Mit uns meine ich meine Tochter und mich. Sie wollte für eine Geburtstagsfeier als Überraschung eben solch einen Kuchen machen. Das Motto der Feier war blau und es hat sich um einen 18. Geburtstag gehandelt. Da war die Deko mit den Wodkaflaschen ja fast schon ein Muss.

Ich bin ja auch nur die schnelle Bäckerin und meine Leidenschaft liegt eher beim Kochen. Das ist wohl auch der Grund, dass ich noch nie mit Fondant gearbeitet habe und auch noch nie eine Ganache gemacht habe.

Wir haben eine ganze Menge Fehler gemacht, das ging schon damit los, das wir zu wenig Ruhezeit für die Ganache eingeplant haben, aber eigentlich sind wir schon ganz zufrieden mit dem Ergebnis gewesen. Für das erste Mal war es in Ordnung und die glücklichen Beschenkten haben sich riesig gefreut. Was will man mehr!

Spaghetti im Parmesanlaib

Letzte Woche waren wir bei einem Italiener in meiner Heimatstadt eingeladen. Auf der Karte unter den Empfehlungen stand

Spaghetti im Parmesanlaib mit Trüffelöl aus Alba

Also ich hatte keine Ahnung was das sein sollte aber es klang lecker. Meine Schwägerin war wohl genauso experimentierfreudig wie ich und so standen zweimal die Spaghetti auf der Bestellung.

Nachdem wir die Vorspeise vertilgt hatten wurde zu unserer Überraschung ein Servierwagen mit einem ganzen Rad Parmesan vorgefahren. Konzentriert und liebevoll kratzte die Chefin Parmesanstreifen aus dem Laib.

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Ich geb zu, die Bildqualität ist schlecht aber mehr gibt mein altes Handy bei den Lichtverhältnissen einfach nicht her.

Die heißen Spaghetti wurden dann in dem Parmesan geschwenkt und mit dem Trüffelöl verfeinert.

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Meine Befürchtung, dass das Ganze zu käselastig sei erwies sich als unbegründet. Ich hätte von diesem leckeren Gericht noch 5 Portionen essen können.

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Leider eignet sich dieses Gericht inclusive dieser wirklich tollen Show nicht für den Hausgebrauch. Im Restaurantbetrieb hält so ein Laib Parmesan immerhin 5-6 Monate.